Ja zu den Berner Museen
Am 14. Juni stimmen wir über zwei Kreditvorlagen im Museumsbereich ab. Das GB sagt zwei Mal Ja zu diesen Vorlagen: Ja auf kantonaler Ebene zum Projektierungskredit für die Sanierung und den Ersatzneubau des Kunstmuseums und Ja zur städtischen Vorlage für den Beitrag von 40 Millionen Franken der Stadt Bern an die Gesamtsanierung des Bernischen Historischen Museums.
Autorin: Anita Geret, Redaktion grünlinks
Das Kunstmuseum-Siegerprojekt Eiger sieht die Sanierung des historischen Stettlerbaus und die Erstellung eines Ersatzneubaus für den Atelier-5-Bau vor. Dazu kommt die Sanierung des Gebäudes an der Hodlerstrasse 6. Von den Gesamtkosten für die Sanierung und Erneuerung übernehmen Private, Stiftungen, die Wirtschaft und der Lotteriefonds 45 Prozent. Darin enthalten sind auch 30 Millionen Franken von Mäzen Hansjörg Wyss und fünf Millionen Franken der Bernburger. Auf Anregung von Wyss soll auch noch eine Teilverkehrsberuhigung und Aufenthaltsaufwertung an der Hodlerstrasse dazukommen.
Grossrat Samuel Krähenbühl (SVP, Unterlangenegg) hat zusammen mit Grossratskolleg*innen von der GLP und EDU das Referendum “NEIN zum Millionenkredit” lanciert. Das Komitee behauptet, 81 Millionen Steuergelder an dieses Projekt seien ein Luxus, den sich der Kanton nicht leisten dürfe. Krähenbühl ist überzeugt, dass in Unterlangenegg sehr viel mehr Menschen selbst aktiv kulturell tätig seien, als in der Stadt Bern: Zahlreiche Vereine wie Musikgesellschaften, Trachtengruppe oder Jodlerklub würden das kulturelle Leben ohne Subventionen des Steuerzahlers bereichern. Auch wenn Jodeln nicht zu verachten ist, so ist ein wuchtiges Ja zur Sanierung und Erneuerung des Kunstmuseums Bern definitiv fällig. Denn: Trotz des Referendums der sparwütigen bürgerlichen Kantonspolitiker*innen verdient die Stadt Bern ein Kunstmuseum, das ihr gerecht wird!
Ausserdem: Ja zum städtischen Beitrag von 40 Millionen Franken an die Gesamtsanierung des Bernischen Historischen Museums
Das Bernische Historische Museum wurde Ende des 19. Jahrhunderts eröffnet. Nun muss das schlossartige Haupthaus dringend saniert werden. Auch die langjährigen Ausstellungen sind veraltet. Die Gesamtsanierung kostet 120 Millionen Franken. Der Kanton, die Stadt und die Burgergemeinde Bern übernehmen je einen Drittel des Betrags. Mit einem Ja am 14. Juni zu dieser Vorlage können wir den vom Stadtrat bereits gutgeheissenen städtischen Beitrag genehmigen.