Neue Stimmen in der Stadtratsfraktion
Anfang Jahr ist Lea Schweri zur GB/JA!-Fraktion gestossen, nachdem sie bis Ende letzten Jahres von Karel Ziehli vertreten wurde. Karel Ziehli ist im März dieses Jahres nun selber in den Stadtrat nachgerutscht. Zeit, die beiden kurz vorzustellen!
Autor: Stefan Dietiker, Redaktion grünlinks
Dank der im letzten Jahr in Kraft getretenen Stellvertretungsregelung konnte Lea sich im Stadtrat vorerst vertreten lassen, nachdem sie im August 2025 zum zweiten Mal Mutter geworden ist. Die Vertretung übernahm Karel, der sich bei den Wahlen 2024 direkt hinter Lea platzierte Nun rutscht er durch den Rücktritt von Mirjam Arn definitiv in den Stadtrat nach.
Mit Lea und Karel sitzen zwei neue Gesichter für das GB im Stadtrat. Beide waren bereits bei den Jungen Grünen aktiv. Lea lernte die Jungen Grünen vor knapp 15 Jahren kennen, als Seraphine Iseli sie zum Unterschriften Sammeln mitnahm. Seither ist sie der Politik treu geblieben. Karel war im Kanton Waadt aktiv und fand nach seinem Umzug nach Bern dank der Überzeugungsarbeit von Rahel Ruch den Weg in die städtische Politik und zur Kandidatur.
Im Gespräch mit grünlinks zeigt sich, dass die grünen, solidarischen und feministischen Werte des GB auch für unsere neuen Stadträt*innen sehr wichtig sind. Geprägt durch ihre persönlichen und beruflichen Erfahrungen bringen beide diese Vielfalt mit und wollen sie nun im Stadtrat einbringen.
Als Geographin und Bodenexpertin wird sich Lea dafür einsetzen, dass die Stadt ihre Klima- und Umweltziele erreicht und «klimafit» wird. Viele Ideen werden anderswo bereits umgesetzt und machen Städte zu lebenswerteren Orten. Zudem wird es immer wichtiger, dass Wohnen nicht zum Luxus wird. Lea wird sich deshalb für gemeinnützigen und bezahlbaren Wohnraum engagieren.
Karel will Bern zu einer Zufluchtsstadt machen, in der sich die Menschen sicher und unterstützt fühlen. Besonders liegt ihm der Schutz queerer Menschen am Herzen, da er selbst Teil der Community ist. Als politischer Sekretär bei Uniterre will er sich zudem dafür einsetzen, dass jeder Mensch unabhängig vom Einkommen Zugang zu regionalen und hochwertigen Lebensmitteln hat.
Bestimmt gibt es über die beiden noch viel zu sagen und zu erfahren. Wer kann zum Beispiel länger den Kopfstand halten? Vielleicht können wir das am nächsten Anlass des GB herausfinden.