Hände weg von den Mindestlöhnen – Jetzt Referendum unterschreiben!
Nein zum Angriff auf die kantonalen und kommunalen Mindestlöhne!
- Tausende Arbeitnehmende im Service, in der Reinigung, in Coiffeursalons oder in Bäckerein haben bereits heute Mühe, mit ihrem Lohn über die Runden zu kommen.
- Nun hat das bürgerliche Parlament entschieden, dass die demokratisch beschlossenen kantonalen und kommunalen Mindestlöhne faktisch ausgehebelt werden sollen.
- Dagegen wehren wir uns: Wir sagen Nein zum Angriff auf die kantonalen und kommunalen Mindestlöhne!
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Hände weg von den Mindestlöhnen
Mit dem Lohn-Angriff der bürgerlichen Mehrheit im Parlament sollen demokratisch-beschlossene kantonale und kommunale Mindestlöhne faktisch ausgehebelt werden. In Genf, Neuenburg und der Stadt Luzern würden Beschäftigte in Tieflohnbranchen Kaufkraft verlieren, weil die jährliche Teuerungsanpassung wegfallen soll. In Kantonen und Städten, die einen Mindestlohn beschlossen, aber noch nicht eingeführt haben (wie die Stadt Bern), würden die Arbeitnehmenden nie von einem Mindestlohn profitieren können. Dagegen wehren wir uns!
Der Angriff auf die Mindestlöhne ist ein Angriff auf Löhne von weiblich gelesenen Personen und auf den Lohnschutz. Fast zwei Drittel aller Beschäftigten mit Mindestlohn sind weiblich gelesene Personen. Die Aushebelung der Mindestlöhne bedeutet einen Rückschritt im Weg zur Lohngleichheit. Werden Mindestlöhne geschwächt, steigt ausserdem der Druck auf die Löhne insgesamt. Die Vorlage schwächt deshalb den Lohnschutz in der ganzen Schweiz und untergräbt die flankierenden Massnahmen gegen Lohndumping.
Wir sagen: Nein zum Angriff auf die kantonalen und kommunalen Mindestlöhne!
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