Kantonale Politik wird in der Öffentlichkeit oft kaum beleuchtet und ist für viele Leute weit weg. Dabei geht es um so viel: Regierungsrat Schnegg baut den Sozialstaat ab, Philippe Müller befördert menschenrechtswidrige Zustände in den Berner Gefängnissen und hetzt gegen Ausländer*innen, Medien und Linke und Christoph Neuhaus will Megastrassen bauen statt endlich wirksamen Klimaschutz voranzubringen. 

Die Stadt legt sieben Varianten vor – doch sie beruhen auf Vorgaben, die die Debatte verengen: die faktische Vorfestlegung auf eine neue Einstellhalle unter der geschützten Grossen Allmend und zusätzliche Verkehrsinfrastruktur sowie die Inkaufnahme von Privatisierung und Exklusivität von Sportflächen. Das GB fordert für Phase 3 der «Neuordnung der Allmenden» eine echte Variantenprüfung der Parkierung (Null‑, Reduktions‑ und Verlagerungsvarianten), keine Varianten, die zu mehr Verkehr führen, und keine dauerhaften Einzäunungen bzw. Exklusivflächen zugunsten von Profisport oder eventgetriebenen Nutzungen. 

Statt Grossinfrastrukturen und Versiegelung braucht es Freiraumgewinn und ökologische Aufwertung: mehr Bäume und Schatten, ein alltagstaugliches Wegnetz, entsiegelte Flächen,  mehr Wasser, Orte zum Verweilen sowie Biodiversitätsflächen. Während Breitensport weiterhin seinen Platz haben soll, braucht es ebenso Raum für die nichtorganisierte Bevölkerung.  Zudem fordert das Grüne Bündnis rasche niederschwellige Massnahmen ab 2026 und eine verbindliche Allmendordnung, die Nutzung, Schutz und Konfliktlösung als gemeinsame Aufgabe regelt. Das Grüne Bündnis unterstützt  damit auch das Manifest «Berner Allmenden für alle» und die Mitwirkungseingabe des Komitees. 

Die Mitwirkung des Grünen Bündnis zu der „Neuordnung der Allmenden“ finden Sie hier.