Zum Umgang mit Tieren: Dählhölzli, Artenschutz und Tierhaltung

Die Direktorin des Tierparks Bern, Friederike von Houwald, führte in ihrer Präsentation aus, dass der Tierpark Bildung, Tierwohl und gesellschaftliche Erwartungen miteinander verbinden muss. Dabei wurde deutlich, dass verlässliche politische und rechtliche Rahmenbedingungen sowie eine langfristig gesicherte Finanzierung entscheidend für die Weiterentwicklung des Tierparks sind. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf den neuen Zonenplan und das Konzept «FamilienZoo». In der Diskussion standen vor allem die Unterschiede zum bisherigen Streichelzoo sowie der Umgang mit den Bedürfnissen der Tiere im Mittelpunkt.

Im Anschluss diskutierten die Mitglieder einen Entwurf zu einem Positionspapier zum Thema Tier. Das Papier soll Handlungsfelder umreissen und politische Forderungen ableiten, die für die Stadt Bern relevant sind, wie beispielsweise Hunde- und Katzenhaltung, Ernährung oder Artenschutz und das Tierwohl im Fokus haben.  

Letztlich fassten die Mitglieder einstimmig die Ja-Parole zum Zonenplan Dählhölzli, mit dem die Grundlage für die Neugestaltung des Eingangsbereichs, inklusive eines hindernisfreien Zugangs zum Tierpark und der Sanierung des Ökonomiegebäudes, geschaffen wird. 

6x Ja zu Investitionen in städtische Infrastruktur und bezahlbaren Wohnraum

Die Mitglieder fassten zu allen sechs städtischen Vorlagen, die im Juni 2026 zur Abstimmung kommen, die Ja-Parole. Mit der Annahme der Geschäfte kann die Stadt Bern wichtige Investitionen in die öffentliche Infrastruktur tätigen und mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen. Mit dem Erwerb des ewb-Areals kann die Stadt Bern Liegenschaften an bester Lage der Spekulation entziehen und zusätzlichen Wohnraum schaffen. Die Überbauungsordnung Stöckackerstrasse legt den Grundstein für 220 Genossenschaftswohnungen und leistet einen wichtigen Beitrag zur inneren Verdichtung. Durch den Einbau einer Quartierküche im ehemaligen Tiefenauspital kann die steigende Nachfrage nach nachhaltig und lokal produzierten Menus für die Tagesbetreuung langfristig sichergestellt werden. 

Weiter diskutierten die Mitglieder im Hinblick auf den 14. Juni verschiedene Möglichkeiten, sich gegen die unsägliche SVP-Chaos-Initiative und für das Zivildienst-Referendum zu engagieren, sowie sich am queerfeministischen Streik zu beteiligen.   

Zum Schluss verabschiedeten die Mitglieder die Jahresrechnung 2025 und bestätigten den strategischen Ausschuss, die Geschäftsleitung und die kantonalen und nationalen Delegierten.