Medienmitteilung: Klares Signal für eine solidarischere, feministischere und grünere Politik
Das Grüne Bündnis ist erfreut über die Wiederwahl der drei bisherigen Grossrätinnen und die Wahl von Aline Trede in den Regierungsrat. Damit bestätigt die Stimmbevölkerung der Stadt Bern den Einsatz des Grünen Bündnis für einen solidarischen, feministischen und grünen Kanton Bern.
Das Grüne Bündnis ist mit drei bisherigen Grossrätinnen und weiteren 17 motivierten Kandidat*innen zu den Grossratswahlen angetreten. Das GB freut sich, dass es das Ziel, die Wiederwahl der drei bisherigen Grossrätinnen zu sichern und damit die GB-Vertretung im Grossen Rat auszubauen, erreichen konnte. Den drei Grossrätinnen Regula Bühlmann, Seraina Patzen und Rahel Ruch gratuliert das GB ganz herzlich zur souveränen Wiederwahl.
Die Junge Alternative JA! konnte mit 2.6% ein sehr gutes Resultat erzielen und ist erneut stärkste Jungpartei im Wahlkreis Bern. Das GB bedauert, dass es leider trotzdem nicht gereicht hat, den JA!-Sitz im Grossen Rat zu halten.
Erfreut nimmt das GB zur Kenntnis, dass es den linksgrünen Parteien gelungen ist, den Angriff der SVP auf den Regierungsrat abzuwenden. Das zeigt, dass die Bevölkerung des Kantons Bern den Machtanspruch der SVP nicht goutiert und eine starke linksgrüne Vertretung im Regierungsrat will. Das GB gratuliert Aline Trede herzlich zur Wahl in den Regierungsrat und zum hervorragenden Resultat.
Das Grüne Bündnis bedankt sich bei allen Kandidat*innen, Mitgliedern und Unterstützer*innen für ihren engagierten Einsatz in der Wahlkampagne, die diesen Erfolg möglich gemacht haben.
Grosse Sorge bereitet dem Grünen Bündnis der deutliche Rechtsrutsch im Grossen Rat. Dieser wird zur Folge haben, dass ökologische und soziale Anliegen in der nächsten Legislatur noch stärker unter Druck geraten. Das Grüne Bündnis wird sich auf kantonaler Ebene weiterhin konsequent dafür einsetzen, dass fossile Heizungen verboten werden, mehr finanzielle Mittel in die Prämienverbilligungen und die Volksschule fliessen, das Einwohner*innenstimmrecht rasch zur Abstimmung kommt und die Benachteiligung der Stadt Bern beim Finanzausgleich aufhört. Mit der Bildungsinitiative und der Sanierung des Kunstmuseums stehen zudem bereits im Juni wichtige kantonale Abstimmungen an, für welche sich das Grüne Bündnis engagieren wird.