Manifest: Berner Allmenden für alle
Sag JA zur Entwicklung, Nein zur Kommerzialisierung. Unterzeichne jetzt das Manifest!
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Das Manifest
Was passiert?
Die Berner Allmenden sind durch verschiedene Partikularinteressen stark unter Druck: Der Bund will den Autobahnanschluss Wankdorf weiterhin massiv vergrössern und auf einem Grossteil des Allmendwaldes eine neue Ausfahrt, die «Eventstrasse», realisieren. YB will vis-à-vis des Wankdorfstadions exklusive Trainingsfelder auf der Grossen Allmend bauen. Im Stadion plant die Eigentümerschaft, allen voran die UBS, eine Erweiterung der kommerziellen Nutzung, für die es zusätzliche Parkplätze brauche.
Der Gemeinderat der Stadt Bern ist auf diesen Zug aufgesprungen: Im Kontext einer «Neuordnung der Allmenden» will der Gemeinderat zusammen mit der UBS ein riesiges neues Parkhaus unter der Grossen Allmend bauen. Der ganze Perimeter wird dadurch noch stärker auf Kommerz und Autoverkehr ausgerichtet – trotz hervorragender ÖV-Erschliessung! Zudem unterstützt die Stadtregierung die Idee, einen beträchtlichen Teil der Grossen Allmend dem Profi-Fussball vorzubehalten.
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Ja zur Entwicklung, Nein zur Kommerzialisierung
Diese Pläne stehen im diametralen Widerspruch zur ursprünglichen Idee der Allmenden: Es sind Orte, die der lokalen Bevölkerung frei zur Verfügung stehen und gemeinsam genutzt werden. Deshalb sagen wir Ja zur Entwicklung der Berner Allmenden, aber Nein zur Kommerzialisierung!
Nein zum UBS-Parkhaus
Das geplante UBS-Parkhaus ist mit 1400 Parkplätzen völlig überdimensioniert und steht im Konflikt mit der heutigen Schutzzone. Die Aufhebung der bestehenden Parkplätze an der Papiermühlestrasse ist keine Rechtfertigung für diesen massiven Eingriff in die Grosse Allmend. Und mehr Parkplätze sind nur “nötig”, wenn das Wankdorfstadion zur kommerziellen Vergnügungsmeile wird – was im Übrigen nicht im Sinne der lokalen Bevölkerung ist. Zudem müssten diese Parkplätze – wenn überhaupt – im Stadion selbst realisiert werden.
Nein zum Autobahn-Ausbau
Auch der Ausbau des Wankdorf-Autobahnanschlusses mit seinem direkten Zubringer zum Expo-Gelände und zum geplanten Parkhaus («Eventstrasse») ist ein massiver Eingriff in die Berner Allmenden. Dieses Projekt ist völlig aus der Zeit gefallen und muss von Grund auf neu geplant werden.
Keine exklusive Nutzung der Allmenden durch YB
Durch eine Realisierung der geplanten YB-Felder auf der Grossen Allmend mit einer permanenten Einzäunung werden die Flächen für die Berner Bevölkerung unzugänglich. Das schränkt den Spielraum für eine bessere Gestaltung der Berner Allmenden stark ein und ist eine faktische Privatisierung eines Teils des öffentlichen Raums. Das widerspricht der Idee der Allmenden diametral.
Allmenden für alle zugänglicher machen
Die Berner Allmenden sollen geschützt und so gestaltet werden, dass sie von mehr Menschen als Naherholungsgebiet genutzt werden können. Es braucht eine vielfältigere Gestaltung, mehr Bäume, mehr Wasser und Wege. Gleichzeitig soll der Biodiversität ein hoher Stellenwert eingeräumt werden. Die heutige Nutzung durch Breitensportvereine soll weiter möglich bleiben, aber auch andere Bedürfnisse sollen auf der Allmend Platz finden. Es braucht beispielsweise Orte zum Verweilen, mehr entsiegelte Flächen, Stühle und Tische, allenfalls temporäre Einrichtungen für andere Sportarten sowie Raum für Tiere und Pflanzen.