Medienmitteilung: Komitee “Berner Allmenden für alle” gegründet: Ja zur Weiterentwicklung, Nein zur Kommerzialisierung
Heute beginnt die Mitwirkung zur geplanten “Neuordnung Allmenden”. Im Hinblick darauf hat sich das Komitee “Berner Allmenden für alle” gegründet, dem bisher Grünes Bündnis, Grüne Freie Liste, Grünalternative Partei, Junge Alternative JA!, Alternative Linke, Bern bleibt Grün und der Verein Spurwechsel angehören. Das Komitee begrüsst eine Neugestaltung der Allmenden, lehnt jedoch den Bau eines UBS-Parkhauses, den Bau von Fussballfeldern, die exklusiv dem Profisport zur Verfügung stehen, sowie den Autobahnanschluss Wankdorf ab. Mit dem Manifest “Berner Allmenden für alle: Alle für die Berner Allmenden” wird sich das Komitee in den nächsten Wochen in die Diskussion einbringen.
Die Berner Allmenden sind durch verschiedene Partikularinteressen stark unter Druck. Mit dem Projekt Neuordnung Allmenden plant der Gemeinderat nun eine Neugestaltung und hat sich bereits positiv zu einem UBS-Parkhaus und exklusiven YB-Fussballfeldern auf dem Gebiet der Allmenden geäussert. Zusammen mit dem vom Bund geplanten Autobahnanschluss Wankdorf droht so der ganze Perimeter noch stärker auf Kommerz und Autoverkehr ausgerichtet zu werden. Damit droht die ursprüngliche Idee der Allmenden als Orte, welche der lokalen Bevölkerung frei zur Verfügung stehen und gemeinsam genutzt werden, verloren zu gehen.
Aus Sorge um diese Entwicklung hat sich in den letzten Monaten das Komitee “Berner Allmenden für alle” zusammengefunden. Heute lanciert das Komitee ein gemeinsames Manifest, das von weiteren Organisationen oder Einzelpersonen unterschrieben werden kann. Entlang der Leitlinien des Manifests wird sich das Komitee im Mitwirkungsprozess einbringen und sieht in der Testplanung auch eine Chance auf eine Weiterentwicklung der Allmenden als vielfältiger Naherholungsraum. Das Komitee lässt sich heute mögliche weitere Schritte offen und diskutiert je nach Ausgang der Mitwirkung auch über die Lancierung einer Volksinitiative, um den Schutz der Allmenden sicherzustellen.
Das Manifest inkl. Unterzeichnungsmöglichkeit findet sich auf www.allmenden.ch